Im deutschen Bankensystem sind die Landesbausparkassen Teil der Sparkassen Finanzgruppe und führend bei der Bereitstellung kollektiver Immobiliensparprodukte mit einem Gesamtmarktanteil von mehr als einem Drittel. Sie bestehen aus acht unabhängigen Unternehmen mit klar voneinander getrennten regionalen Geschäftsfeldern mit 8,5 Millionen Kunden, die 9,33 Millionen Bausparverträge mit einer aggregierten Bausparsumme von 306,9 Milliarden Euro halten. Das Neugeschäft 2019 belief sich auf 604.000 Neuverträge im Wert von 33 Milliarden Euro. Als Teil der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe sind die Landesbausparkassen auch Mitglied des gemeinsamen Haftungssystems der Gruppe (d.h. Einlagensicherungssystem). Die Deutschen Landesbausparkassen (LBS) sind die öffentlichen Bausparkassen des Landes. Ihr Hauptprodukt ist der klassische kollektive Bausparvertrag, der niedrige Zinsen für bis zu 30 Jahre ermöglichen soll. Der Verband Der Deutschen Bausparkassen als solcher ist ein integrierter Bestandteil des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Auch im Rahmen dieser Organisationen vertritt sie die Interessen der LBS-Gruppe und deren Kunden. Die Landesbausparkassen halten auch an sechs Immobiliengesellschaften, die als größte unabhängige Immobilienmaklergruppe Deutschlands mit insgesamt 45.500 Immobilien im Wert von 9,1 Milliarden Euro im Jahr 2019 tätig sind, eine Beteiligung an ihnen. Die Bundesgeschäftsstelle mit Sitz in Berlin ist als Abteilung im Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) eingegliedert. Das ist auf der Zugehörigkeit der LBS-Gruppe zur Sparkassen-Finanzgruppe.
Zentrale Servicestelle für die Vertretung der Konzerninteressen der Landesbausparkassen ist der Berliner Verband Der Deutschen Bausparkassen (LBS Bundesgeschäftsstelle). Seit Ende 2014 unter der Leitung ihres Direktors Axel Guthmann wahrt sie die Interessen der Gruppe und ihrer Kunden gegenüber Parlament, Regierung und anderen Verbänden sowohl auf Bundes- und Landesebene als auch gegenüber der Allgemeinheit.